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Leserbriefe an RT DE: "Die Erde ist tendenziell eher keine Kugel"

Leserbriefe an RT DE: "Die Erde ist tendenziell eher keine Kugel"Quelle: Gettyimages.ru © Egal

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  • 23.08.2026 15:24 Uhr

    15:24 Uhr

    Leserbrief von Johannes, 23.08.2026

    Ich stamme aus einer einfachen Handwerkerfamilie. Meine Vorfahren lebten seit nachweislich 200 Jahren hier in Württemberg. Auch ich arbeitete 50 Jahre hier als Handwerker.

    Russland und Württemberg hatten über Jahrhunderte ein freundschaftliches Verhältnis. Zwei unserer Königinnen, Katharina und Olga, welche viel Gutes für unsere Heimat taten, stammten aus Russland. Bei der großen Hungersnot Anfang des 19. Jahrhunderts wurden tausende Württemberger durch Lebensmittel-Lieferungen aus Russland vor dem Hungertod bewahrt. Danach gründete die Königin die Universität Hohenheim, wo russische Fachleute württembergische Landwirte in fortschrittlichen Anbaumethoden unterrichteten.

    Unser letzter König, Wilhelm II., brach zusammen, als er fuhr, dass er württembergische Soldaten in den 1. Weltkrieg gegen Russland schicken musste. Russland hat noch nie einen Krieg begonnen, weder während des Zarenreiches, noch während der Sowjetunion oder bis heute. Doch seit 120 Jahren wird hierzulande gegen Russland gehetzt mit der Lüge, die Russen wollten uns überfallen. Nach dem 2. Weltkrieg im Wettrüsten des "Kalten Krieges" und die vergangenen Jahre wieder.

    Als Württemberger bin ich traurig über diese Lügen und hoffe es noch zu erleben, dass wieder Freundschaft mit Russland geschlossen wird.

    Antwort der Redaktion: 

    Im Verlauf der Jahrhunderte gab es vieles, beispielsweise im 16. Jahrhundert auch Kriege, die Russland begonnen hat. Allerdings nie gegen Deutschland, da hat der Leser Recht.

  • 14:50 Uhr

    Leserbrief von Kurt S., 23.08.2026

    Zum Leserbrief von Kurt S., 19.08.2026, samt redaktioneller Antwort, sowie zu Österreicher auf die Barrikaden! Wikipedia hat euch Mozart geklaut 

    Meine ausführliche Replik zur Aufforderung der Redaktion wurde wieder ostentativ nicht für publikationswürdig erachtet, wobei sich RTDE in meiner Sicht als deutsches Propagandamedium outet ;-)

    Mir ist jedoch alles recht. Nur erlaube ich mir dabei zu dieser verblödeten Diskussion zum Deutschtum von Mozart und Beethoven (dessen Fidelio bei der Wiedereröffnung der Wiener Oper als Premiere inszeniert wurde), die unbedarfte Frage zu stellen ob Bandera, Schuchewitsch, Melnik und Konowalez stringent als Österreicher zu gelten haben? Wie der Simbacher von Gegenüber, jedoch der Beethoven nicht :-) Sie wurden im österreichischen Teil der Monarchie geboren und 2 davon haben in irgendeiner Armee der Monarchie ihren Kriegsdienst geleistet.

    Na, ja, der spätere Marschall Tito, war ja auch in Wiener Neustadt als Feldwebel aktiv, zwar interessant, weil das Festland-Kroatien zu Ungarn gehörte. Kumrovec hart an der Kroatisch-Slowenischen Grenze (Steirischen, auch die Frau vom Trump ist eine Steirerin, die Region wird noch immer als Stajerska bezeichnet, der jedoch seine deutschen Wurzeln verleugnet).

    Antwort der Redaktion: 

    Sehr geehrter Herr S., 

    wir veröffentlichen viel von Ihnen, auch wenn wir angesichts der Länge mancher Zuschriften kürzen müssen, wofür wir um Verständnis bitten. Die Diskussion um die nationale Zugehörigkeit von Künstlern haben wir als eher scherzhaft empfunden und auch einen nicht ganz ernst gemeinten Lesetipp gegeben.

    Wir wissen bis jetzt nicht, wie sich Ihre Meinung von derjenigen Anton Gentzens unterscheidet: Vielleicht verstehen wir Sie und/oder Gentzen falsch, dachten aber, dass Sie beide es als eher lächerlich empfinden, wie an großen Künstlern vergangener Epochen gezerrt wird, um sie durch moderne Staatswesen in ihren heutigen Grenzen zu vereinnahmen. Ausgangspunkt von Gentzen war ja, dass Igor Strawinsky in der deutschsprachigen Version von Wikipedia (in der englischen ist er weiterhin ein russischer Komponist mit US-Staatsbürgerschaft) zum "französischen und amerikanischen Komponisten" wurde. Ist das nicht dasselbe, was Sie an österreichischen Beispielen kritisieren? 

  • 14:47 Uhr

    Leserbrief von Uwe L., 23.08.2026

    Zu Russlands Verbündeter zwingt den Westen, um Frieden zu bitten

    Was ich hier herauslese, ist eindeutig! Südkorea will eine Wiedervereinigung, um dann die volle Kontrolle mit Hilfe der Amerikaner zu übernehmen! Also dass das "Regime" verschwindet und Nordkorea zu einem Teil Südkoreas wird, nicht etwa umgekehrt! Außerdem geht es um die Vernichtung der Atomwaffen, "des Friedens willen"!

    Wie einst die DDR geschluckt wurde und nun NATO-Gebiet ist, soll auch Nordkorea geschluckt werden! Gut, dass sich Kim und seine Schwester nicht auf diesen schmutzigen Deal einlassen!

  • 14:40 Uhr

    Leserbrief von Niedl, 23.08.2026

    Zu Russischer Fallschirmspringer wagt Sprung aus 11,5 Kilometern Höhe

    Alles was geschieht, ist Gottes Wille. Wäre dem nicht so, wäre die Schöpfung fehlerhaft und sie hätte sich schon längst in Rauch aufgelöst. Somit ist es auch Gotte Willte, dass wir Leser von RT genau so manipuliert werden, wie von all den anderen Medien. Das bedeutet aber nicht, dass sich die Verantwortlichen dieser Manipulation keine Schuld aufladen.

    Zum Thema Flache Erde kann man stehen wie man will. Aus meiner Sicht ist die Erde tendenziell eher keine Kugel. Denn wenn einem die Kugelform ständig mit teilweise aberwitzigen Bildern eingetrichtert werden soll, ist das eher ein Zeichen für eine Lüge. Wer schon jemals mit einem Flugzeug in 10.000 Meter Höhe geflogen ist, wird nur einen endlos gerade erscheinenden Horizont erblickt haben. Auf 11.500 Meter Höhe erscheint die Erde dann plötzlich wie eine kleine Kugen?

    Wenn RT meint, mit gefälschten Bilden die Leserschaft manipulieren zu müssen, dann geben Sie sich doch bitte ein wenig mehr Mühe!

  • 14:34 Uhr

    Leserbrief von Muhammed, 23.08.2026

    İch mache mir sehr viele Sorgen um Iran, um Türkei und um Russland. Als einzelner Mensch bin ich machtlos und ratlos und frag mich was ich tun kann. Nur Kommentare?

    Ich will, dass Türkei zur Besinnung kommt, Russland und Iran erfolgreich sind. Mit besten Grüßen!

  • 14:27 Uhr

    Leserbrief von Wolfgang B., 23.08.2026

    Antwort auf den Leserbrief von Wolfgang H., 19.08.2026

    Hallo Wolfgang H.,

    Ihr Leserbrief ist interessant und die aufgeworfenenen Fragen und Wünsche zum Weg zu einer russischen Staatsbürgerschaft beschäftigen sehr viele Menschen in Westeuropa. Auch ich persönlich habe mir diese Frage im Dezember 2024 gestellt und mich diesbezüglich schriftlich an die Botschaft in Bern/Schweiz gewendet.

    Die Antwort darauf war freundlich und kompliziert, so wie RT Ihnen den Weg in Ihrem Kommentar aufgezeigt hat. Ich habe dann von meinem Vorhaben Abstand genommen, denn in meinem Alter erlebe ich kaum noch den Umzug, wenn ich endlich mit allen Formularen und Übersetzungen der Dokumente fertig bin.

    Ich habe viele Monate in Russland verbracht und liebe das Land, die Kultur und vor allem das russische Volk. Wie viel engagierte, freundliche Unterstützung habe ich geschenkt bekommen, um die russische Sprache zu erlernen! An der Staatlichen Moskauer Universität MGU, in meinem Lieblings-Restaurant Stolovaya No. 57, im Einkaufszentrum GUM, aber auch in jeder kleinen Bäckerei oder im Supermarkt hatten alle immer Zeit, mir das eine oder andere Wort oder einen Satz in Russisch beizubringen. Dadurch ist die Liebe zum Land, zur Kultur, Sprache und Volk gewachsen.

    Ich vermisse Russland sehr. Es ist zu meiner Heimat des Herzens geworden. Im Nachhinein muss ich sagen: Hervorragend, ist die russische Bürokratie so kompliziert. So wurde ich davon abgehalten, dass ich nach Russland umziehe. Hier im Westen werde ich viel dringender gebraucht, um mit Kommentaren in Tageszeitungen und mit Erzählungen im Freundeskreis und in der Familie mein persönliches, autentisches, positive Bild Russlands zu verbreiten. Das muss die dringendste Aufgabe all jener sein, die auf der Seite des russischen Volks stehen und im Westen leben.

    Wir dürfen uns nicht durch die bedrohliche, kriegstreiberische Politik des Westens verscheuchen lassen. Das hätten die gerne, dass sie uns los sind und keine Gegenmeinung mehr existiert. Die Uhr von besseren Zeiten können wir nicht zurückdrehen, aber wir sind das Bollwerk gegen den Hass gegen unsere Heimat des Herzens, Russland.

    Ein ganz wichtiger Hinweis noch: Bleiben Sie immer vorsichtig, vor allem schützen Sie Ihren Namen durch Verwendung von "Künstlernamen" in Zeitungskommentaren. Die Aggressivität gegen uns Freunde Russlands hat Dimensionen angenommen, die beängstigend sind. Danke für den gemeinsamen Weg ohne unnötige Risiken. Ihnen alles Gute und immer Kopf hoch. Es kommt gut und wir werden gerade jetzt in Westeuropa ganz dringend benötigt. Danke für Ihr grosses Engagement für eine wichtige Sache.

  • 14:25 Uhr

    Leserbrief von Markus B., 23.08.2026

    Der Westen mit dem Commonwealth und seiner nie untergehenden Sonne hat fertig! China ist mehr als präsent und Russland nicht zu besiegen. Was das Commonwealth mal wieder kann, wie schon zwei mal, ist Krieg, Hass und Hetze und eine verdammt negative Energie durch MI6, CIA und Mossad! Und sie scheitern derzeit an allen Fronten wie Ukraine und oder Iran.

  • 14:10 Uhr

    Leserbrief von Name, 22.08.2026

    Sehr geehrter Herr Präsident Putin,

    eigentlich wollte ich Ihrem Team von RT DE nicht mehr schreiben, aber eine Frage würde ich Ihnen gerne noch stellen, in der Hoffnung, das Sie einkehren und sich auch in die Lage der Ukrainer versetzen. Also der ukrainischen Ukrainer.

    Sie sagen, dass Sie zu Friedensverhandlungen nur dann bereit wären, wenn die Ukrainer die Realitäten anerkennen, die durch Ihren militärischen Angriffskrieg entstanden sind, sinngemäß. Finden Sie das gegenüber den ukrainischen Ukrainern fair?

    Natürlich ist das eine riesengroße unakzeptable Gewalt, die gegenüber den russischen Ukrainern angewandt wurde, also ich spreche jetzt von den Anfängen der Gewalt gegen die russischen Ukrainer. Aber Gewalt erzeugt Gegengewalt und schafft keinen Frieden. Es ist auch eine Riesengemeinheit zu erwarten, dass die russischen Ukrainer die Ukraine verlassen sollten, aber es ist immer noch besser als Kriege zu führen und die Konflikte somit noch eskalieren und sich ausweiten können. Es muss ein Kompromiss geschaffen werden, der sowohl für die ukrainischen Ukrainern und russischen Ukrainern akzeptabel ist.

    Natürlich ist dies schwer, wenn die eine Seite nichts davon wissen will und einfach Gewalt anwendet. Aber wenn das wirklich so war, dann hätte ich die russischen Ukrainer zurück nach Russland genommen und wenn nur vorübergehend, bis die Freundschaft wiederhergestellt wurde.

    Es geht bei diesem Konflikt scheinbar auch um das Territorium der Ukraine oder nicht? Am besten wäre es, wenn die Völker der Ukraine, also die ukrainischen und russischen Ukrainer GEMEINSAM darüber verhandeln und abstimmen aber zuvor sollten sie sich wieder die Hand reichen und wieder Freunde werden können, das geht aber nicht solange Gewalt in den Ländern herrscht.

    Also vielleicht könnte man damit anfangen, dass die Krim erstmal bei Russland bleibt von mir aus auch der Donbass aber wie wollen Sie den Frieden absichern wenn z.B. die ukrainische Bevölkerung das nicht möchte? Falls die ukrainische Bevölkerung den Donbass nicht abgeben möchte? Dann müsste man finde ich, das respektieren, denn es ist ihre Heimat, auch wenn der Donbass ihnen früher geschenkt wurde.

    Antwort der Redaktion:

    1. Wir wären überrascht, wenn Präsident Putin RT DE liest. Er ist auch nicht Teil des Teams von RT DE, anders als Sie es oben ansprechen. Hier wirkt wohl die westliche Propaganda, dass Sie uns als Teil des Staatsapparates wahrnehmen oder gar meinen, Wladimir Putin betreibe in Russland alles höchstpersönlich.

    2. Wenn Sie nach einer Lösung für den Ukraine-Konflikt suchen, so ist das überaus begrüßenswert. Vielleicht sollten Sie aber damit anfangen, dass Sie sich selbst klar werden, wessen Heimat der Donbass und die Krim sind: Der Einwohner dieser Regionen, die dort seit Generationen leben, die Sie als "russische Ukrainer" bezeichnen und von denen Sie meinen, Wladimir Putin solle sie doch (wie Vieh, wie Sklaven, wie Leibeigene?) "nach Russland zurücknehmen"? Oder, wie Sie andeuten, irgendwelcher "ukrainischer Ukrainer" aus Kiew oder Lwow, die vielleicht nie im Leben im Donbass und auf der Krim nur im Urlaub waren?

    Die Aufforderung, die "russischen Ukrainer" sollten "die Ukraine verlassen" klingt übrigens sehr nach ethnischen Säuberungen. Es ist schon erstaunlich, wozu man sich gegenüber Russen berechtigt sieht, was man natürlich bei jedem anderen Volk als Verbrechen ansehen würde.

  • 13:55 Uhr

    Leserbrief von Marion W., 22.08.2026

    Zu Leben mit der Roten Armee – Folge 4: Licht und Schatten

    Dem Leserbrief "Offizielle Rhetorik vs. Realität (Leserbrief von Rene Adler, 17.08.2026)" kann ich überhaupt nicht zustimmen. Ich hatte meine Kindheit in einer Garnisonsstadt verbracht, wir hatten damals sehr oft Kontakt mit unseren sowjetischen Freunden.

    Die Soldaten hatten auch Ausgang, an die Kaserne grenzte der Stadtwald – nie habe ich mich unsicher gefühlt. Ich bin auch als Kind nachts im Wald entlang der Kaserne gegangen, es fiel niemals etwas vor, im Gegensatz zu heute, wo man sich im Dunkeln nicht mehr heraustraut als Frau.

    Neben der russischen Sprache gab es in den erweiterten Oberschulen auch Englisch, Französisch usw. Ich weiß nicht, wo dieser Herr lebte. Heute ist Englisch auch Pflichtfach. Russisch hat mir Spaß gemacht, konnte man sich doch so besser verständigen. Vor allem haben wir sehr viele schöne kulturelle Veranstaltungen besucht, die von unseren Freunden organisiert wurden. Das waren immer echte Höhepunkte, und der Austausch kam jedem zum Vorteil. Schade, dass diese Zeit vorbei ist.

    Wir wollen weiterhin Freundschaft und Frieden mit Russland, Hetze, Hass und Kriegsgeschrei sind unerträglich. Man kann die Medien nicht mehr hören. Deshalb höre ich oft über Internetradio russische Musiksender – immer wieder schön. Liebe Grüße an das russische Volk!

  • 13:50 Uhr

    Leserbrief von Jürgen M., 22.08.2026

    Ich bin ein inlandsinternierter Staatsangehöriger der DDR. Zu keinem Zeitpunkt bin ich der sich zum Naziregime entwickelnden BRD beigetreten und werde dies nie tun. Ich bin in einer Garnisonsstadt der sowjetischen Armee geboren und aufgewachsen.

    Als Kind antifaschistischer Eltern bin ich zutiefst mit dem russischen Volk verbunden. Ich wurde von der weisungsgebundenen westdeutschen Justiz verfolgt und verurteilt, weil ich von Recht meiner Meinungsfreiheit in Bezug auf die neuen Nazis der Personen des politischen Lebens Kiesewetter, Hofreiter und Co. und deren Nazipropaganda, als das darstellte, was sie sind – Verbrecher, welche Verbrechen der Aggression nach VSTGB begehen.

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